Unser Projekt „Human Impact on Earth and Nature“
Von 16. bis 22. November nahmen drei Schülerinnen unserer Schule, Sarah Klammer, Stella Kobald und Sophia Striednig, gemeinsam mit den Lehrerinnen Melissa Tauß und Sandra Schindler am Erasmus-Projekt in San Lorenzo de El Escorial (Spanien) teil. Die Projektwoche stand ganz im Zeichen des Themas „Climate Change“ mit dem Schwerpunkt „Human Impact on Earth and Nature“.
Während unseres Aufenthalts arbeiteten wir intensiv daran, wie der Mensch die Erde und die Natur beeinflusst, sei es durch Umweltverschmutzung, Abholzung, den Ausstoß von Treibhausgasen oder den steigenden Ressourcenverbrauch. Wir lernten, wie wichtig nachhaltiges Handeln ist und wie jeder Einzelne dazu beitragen kann, den Planeten zu schützen. Gemeinsam gestalteten wir kleine Plakate, führten Projekte durch und diskutierten Lösungsansätze für aktuelle Umweltprobleme. Besonders spannend war die Präsentation eines deutschen Professors, der uns wissenschaftliche Hintergründe leicht verständlich erklärte.
Neben der schulischen Arbeit bot uns die Woche viele weitere wertvolle Erfahrungen. Wir lebten bei herzlichen spanischen Gastfamilien, die uns nicht nur ein Zuhause gaben, sondern uns auch mit köstlichen typischen Gerichten bekochten. Auch in der Schule erhielten wir Einblicke in die spanische Küche. Ein besonderes Highlight war ein Wanderausflug auf einen nahegelegenen Berg. Dort erfuhren wir viel über die lokale Kultur, die Geschichte der Region sowie über verschiedene Bäume und Pflanzen. Zudem hatten wir die Möglichkeit, Schüler und Schülerinnen aus anderen Ländern, unter anderem aus Frankreich und der Türkei, kennenzulernen. Die internationalen Begegnungen machten die Woche noch spannender und bereichernder.
Durch die intensiven Projekttage konnten wir nicht nur neues Wissen erwerben, sondern auch wichtige Stärken. Teamarbeit, Kommunikation und das Präsentieren unserer Ergebnisse standen täglich im Mittelpunkt. Diese Erfahrungen haben uns geholfen, selbstbewusster zu werden und besser im Team zu arbeiten. Besonders beeindruckend war zudem der direkte Austausch mit Schülern aus verschiedenen Ländern. Trotz unterschiedlicher Sprachen und Kulturen fanden wir schnell Gemeinsamkeiten und konnten voneinander lernen.
Auch die spanische Lebensweise hat uns sehr inspiriert. Die Offenheit der Menschen, die gemütliche Atmosphäre der Stadt und die kulturellen Besonderheiten haben uns einen neuen Blick auf das alltägliche Leben in Spanien gegeben. Durch die gemeinsamen Aktivitäten mit unseren Gastfamilien durften wir Traditionen, Bräuche und die spanische Gastfreundschaft hautnah erleben. In unserer Freizeit erkundeten wir die Stadt San Lorenzo de El Escorial und waren begeistert von ihrer Schönheit. Auch ein Ausflug nach Madrid stand auf dem Programm, wo wir eine Führung erhielten und anschließend die Stadt selbst entdecken durften.
Alles in allem war diese Erasmus-Woche eine außergewöhnlich bereichernde und prägende Erfahrung. Wir konnten nicht nur neues Wissen über den Klimawandel und seine Folgen sammeln, sondern haben auch gelernt, Verantwortung für unsere Umwelt zu übernehmen und global zu denken. Wir kehren mit vielen wertvollen Eindrücken, mehr Offenheit gegenüber anderen Kulturen und einer großen Portion Motivation zurück. Vor allem aber nehmen wir unzählige schöne Erinnerungen und Freundschaften fürs Leben mit, die diese Woche zu etwas ganz Besonderem gemacht haben.