Seit Februar 2024 ist das Bundesrealgymnasium gemeinsam mit der Handelsakademie Erasmus+ akkreditiert.

Was ist Erasmus+?

Erasmus+ ist ein Programm der Europäischen Union zur Förderung der Zusammenarbeit von Bildungseinrichtungen. Jugendlichen wird die Möglichkeit geboten, Schulen in ganz Europa und teilweise darüber hinaus für einen bestimmten Zeitraum zu besuchen.

Welche Arten von Mobilitäten gibt es?

Schüler:innen können eine Einzelmobilität wählen. Das bedeutet, dass sie für einen bestimmten Zeitraum (von 10 Tagen bis zu einem ganzen Schuljahr) den Unterricht an einer Partnerschule besuchen. Dabei lernen sie nicht nur ein neues Schulsystem kennen, sondern haben auch die Möglichkeit, in das Leben des Gastlandes einzutauchen und Kultur sowie Traditionen hautnah zu erleben.

Es werden zudem Gruppenmobilitäten angeboten, bei denen man gemeinsam mit Mitschüler:innen an Projektwochen an einer unserer Partnerschulen teilnehmen kann.

Wie kann ich mich bewerben?

Interessierte Schüler:innen wenden sich für weitere Informationen an Frau Prof. Knes oder Frau Prof. Schindler.

Bewerbungen für das kommende Schuljahr werden bis zum 31. Jänner entgegengenommen.

„Von der Europäischen Union mitfinanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der EU oder der OeAD-GmbH wider. Weder die Europäische Union noch die OeAD-GmbH können dafür verantwortlich gemacht werden.“



Hier finden Sie interessante Berichte über Erasmusaufenthalte unserer SchülerInnen.


Schuljahr 2025/2026


Eine Erinnerung für das Leben

Ich betrete das Gebäude, in welchem ich die ersten fünf Monate dieses Schuljahres jeden Tag war und alles ist bekannt, wirklich alles, auch die Menschen.  Ich sehe bekannte Gesichter, die mich anlächeln und dann noch die vielen, die zu  mir kommen und mich umarmen, weil wir uns seit mittlerweile mehr als einem Monat nicht mehr gesehen haben.  Seitdem ich mein  Erasmus+ Semester hier in Triest beendet habe…

Ich erinnere mich an den ersten Tag im September, vor acht Monaten, der mir gleichzeitig nah und entfernt und lange her, vorkommt.  Als ich zum ersten Mal in meinem Leben dieses schulische Gebäude betrat, als mir dieses Umfeld neu war.  Mittlerweile könnte es mir nicht vertrauter sein.  Von dem Tag an, habe ich eine Sprache gelernt oder ich kann zumindest behaupten, dass ich es schaffe mich in Italien zu verständigen, auch wenn sich noch immer eine Unzahl an Sachen findet welche noch zu lernen wären, aber trotzdem ist es eine Kompetenz welche ich mir fürs Leben erworben habe.

Ich habe die Stadt Triest kennengelernt, eine, einzigartige Stadt auf der Welt, mit ihrer speziellen Lage im Eck von Italien nahe an Istrien aber auch nahe an Slowenien.  Deshalb ist sie schon seit Jahrhunderten ein Schmelztiegel vieler verschieden Kulturen, nicht zuletzt auch wegen ihrer Geschichte.  Eine Stadt mit ihrem unglaublich weitreichenden Stil an Architektur, beginnend mit Gebäuden aus der Antike und aus dem Mittelalter über Bauwerke welche während der Angehörigkeit der Stadt an die Österreichisch – Ungarische Monarchie, erbaut worden sind, bis hin zu den Palazzi aus der Zeit des Jugendstils und den Bauten, errichtet als die Stadt Teil des faschistischen Italiens war.  Eine Stadt berühmt für ihre Tram di Opicina und dem Castello Miramare, wunderschön ohne weiteres, sowie der Piazza Unità d’Italia, diese mit einer gewissen geschichtlichen Bedeutung.  Eine Stadt mit ihrem triestiner Dialekt, und ich kann es sogar wagen zu sagen einige Wörter davon erlernt zu haben.  Die Stadt, der Barcolana, ihre außerordentliche Veranstaltung nur für sich alleine, welche ein ganz schönes Stück zur triester Identität beiträgt.  Die Barcolana, die größte Regatta der Welt, ein Rennen zwischen Segelbooten aus der ganzen Welt (wenn ich sage aus der ganzen Welt, übertreibe ich nicht) wird jedes Jahr im Golf von Triest gehalten und ist vielleicht eins der sonderbarsten und erstaunlichsten Ereignisse, die ich in meinem Leben gesehen habe.  Nicht nur, dass die Stadt lebendiger wird als sonst je im Rest des Jahres, aber den Golf zu sehen, der sich buchstäblich mit Segelbooten aller Größen und Farben füllt, ist so ein magisches Gefühl, dass es für mich mit nichts anderem vergleichbar ist.  Eine Stadt wohin ich immer zurückkehren können werde und für den Rest meines Lebens wird es ein Ort sein, wo ich die Straßen, die Cafés, die Buchhandlungen, die Buslinien, die schönsten Plätze, die Kinos, das Theater, die Museen (von welchen noch zahlreiche zum Anschauen bleiben) und noch vieles mehr kennen werde.  Und immer wenn ich dorthin zurückkehren will, werde ich mich mit Freunden treffen können und ein paar Tage mit ihnen verbringen können.  Das sind die schönen Dinge, welche mir diese Erfahrung gebracht haben. 

Während meiner Zeit in Italien war ich bei zwei verschiedenen Gastfamilien, Ich bin ihnen sehr dankbar, dass sie mich mit viel Geduld durch mein Abenteuer begleitet haben.  Ich danke ihnen auch für die Hilfe die sie mir geboten haben, vom Anfang an, als ich ein bisschen unter Schock war wegen den vielen auszufüllenden Formularen aus denen ich nichts verstand bis hin zum Ende, als sie mir halfen meinen Aufenthalt in angemessener Weise zu einem Ende zu führen.  Besonders schön ist gewesen, dass ich dank ihnen das Glück gehabt habe, Venedig zu besuchen, ich würde gerne anführen, dass mir dieser Ausflug besonders schön in Erinnerung geblieben ist, da meine Gastmutter, die in Venedig gelebt hatte, mir die Stadt von einer viel weniger touristischen Seite gezeigt hat, was ich sehr zu schätzen gewusst habe.  Und dann noch die vielen Male wo ich in Novigrad auf Istrien war, sind alle Reisen an die es immer schön ist sich zu erinnern, weil ich viele, bis dahin mir unbekannte Dinge gesehen habe.  Von der Olivenernte bis hin zu den Delfinen im Meer.  Ich hoffe bald dorthin zurückkehren zu können!

Ich möchte mich bei all denjenigen bedanken, die es möglich gemacht haben, dass mein Aufenthalt auf so angenehme Weise verlaufen konnte, also Frau Prof.  Schindler, Frau Prof.  Knes und Frau Prof.  Verderber.  Weiters all die Menschen, besonders meine Klassenkameraden, die einfach nur die Geduld dazu gehabt haben, versuchen zu verstehen was ich gesagt hatte, auch wenn das nicht immer einen Sinn ergab und mich unermüdlich zu verbessern.  Und natürlich meine beiden Gastfamilien, welche sich nie geweigert haben meine zahlreichen Fragen über die italienische Grammatik zu verbessern vor allem über den italienischen Konjunktiv zu beantworten.  Wenn es sie nicht gegeben hätte, hätte ich nicht einmal die Hälfte von dem Lernen können, was ich zum Schluss geschafft habe.

Ich bin jetzt wieder zurück in Österreich, aber ich hatte den Glücksfall in Triest gelebt haben zu können, eine wunderschöne Stadt, welche nach diesem Erlebnis ein besonderer Ort sein wird, wohin ich immer gerne zurückkehren werde.  Schon, dass ich dort leben konnte, erschien und erscheint noch immer surreal.  Als einziger Beweis, der meine Erinnerungen glaubhaft macht, bleibt all das, was ich während dieser Zeit gelernt habe, die Sprache natürlich aber auch vieles, was ich über mich selbst gelernt habe.  Und ich habe in der Tat fünf Monate in Italien gelebt.  Fünf Monate? Ja, es waren tatsächlich fünf Monate.  Wie diese fünf Monate so schnell vergangen sind? Ehrlich gesagt: Ich habe keine Ahnung.  Ich habe es noch nicht einmal kapiert, dass es jetzt zu Ende ist.  Beendet, zumindest vorerst.

Aber kann ich am Schluss behaupten, dass es fünf Monate waren, die sich gelohnt haben? Auf jeden Fall!! Und wie! Abschließend würde ich gerne mitteilen: Falls sich euch je solch eine Möglichkeit in eurem  Leben bietet, nützt sie ohne zu zögern!!  Es muss gesagt werden, dass das Reisen nicht überall auf der Welt eine selbstverständliche Sache ist.  Entscheiden zu können irgendwo hinfahren zu wollen und diese Bedürfnis dann auch verwirklichen zu können ist ein Luxus.  Also wenn wir schon das Glück haben, dass uns solche Möglichkeiten zur Verfügung stehen, dann müssen wir unbedingt davon profitieren.  Ein Aufenthalt im Ausland ist immer eine Phase welche uns mit vielen neuen Eindrücken bereichert und uns dadurch, offener der Welt gegenüber und anpassungsfähiger macht und vor allem unsere Bereitschaft Neues zu erlernen erhöht.  Ich bin sehr froh, dass ich mein Leben durch dieses Ereignis bereichern konnte und ich kann euch nur empfehlen es ebenfalls zu machen.

Es sind fünf Monate gewesen, die ich nie vergessen werde, die mir als eine wunderschöne Erinnerung fürs Leben, in meinem Herzen erhalten bleiben werden.  Eine Zeit des Lernens, des persönlichen Weiterentwickelns.  Fünf Monate in Triest.

Un ricordo per la vita

Rientro nell’edificio in cui andavo ogni giorno durante i primi cinque mesi di quest’anno scolastico e tutto mi è conosciuto, davvero tutto, perfino le persone.  Vedo volti conosciuti che mi sorridono, che mi salutano e poi quelli tanti che vengono ad abbracciarmi, perché non ci siamo visti da ormai più di un mese, ovvero da quando ho finito il mio quadrimestre Erasmus+ qua a Trieste… 

Mi ricordo del primo giorno a settembre, otto mesi fa, che mi sembra allo stesso tempo tanto vicino, ma anche lontano quasi remoto.  Quando sono entrato in quest’edificio scolastico per la prima volta nella mia vita, quando quest’ambiente mi era tutto nuovo.  Nel frattempo non potrebbe sembrarmi più familiare.  Da quel giorno là ho imparato una lingua, ho almeno posso ritenere che io riesca a farmi capire in Italia.  Pure se ci sono ancora una miriade di cose ad imparare, è comunque una competenza che mi rimarrà per la vita.  

Ho conosciuto la città di Trieste, una città, unica al mondo, con il suo posto speciale nell’angolo dell’Italia vicino alla penisola Istriana, inoltre prossima alla Slovenia, essendo perciò in qualità di un crogiolo di varie culture da secoli, tra l’altro grazie alla sua storia particolare.   Una città con il suo stile incredibilmente ampio di architettura, da costruzioni risalenti all’antichità e il castello con le sue mura dell’epoca del medioevo, sino a degli edifici eretti durante la fase dell’appartenenza della città all’impero austro-ungarico, ai palazzi appartenenti allo stile del Liberty e ai complessi costruiti quando Trieste faceva parte dell’Italia fascista.  La città nota per il suo tram di Opicina e il castello Miramare, semplicemente bellissimo senza nient’altro e la Piazza Unità d’Italia, quest’ultima di una certa importanza storica.  Una città con il suo dialetto triestino, di cui oso dire che ne ho imparata qualche parola.  La città della Barcolana, il suo evento speciale tutto a sé che contribuisce un bel po’ all’identità di Trieste.  La Barcolana, la regata, la più grande al mondo tra barche a vela di tutto il mondo, (quando dico di tutto il mondo non sto esagerando) si tiene ogni anno presso il golfo di Trieste ed è magari una delle cose più speciali e stupende che ho mai visto in vita mia.  Non solo che la città diventa vivace come mai nel resto dell’anno, ma poi vedere tutto il golfo riempirsi letteralmente di barche da tutte le grandezze e tutti i colori è un sentimento talmente magico che per me non è paragonabile a nient’altro.  Una città, dove potrò sempre tornarci e per il resto della mia vita, sarà un posto dove conosco le vie, le caffetterie, le librerie, le linee bus, i posti più belli, i cinema, il teatro, i musei (di cui ci restano ancora tanti da vedere) e ancora molto altro.  E ogni volta che vorrò ritornare, potrò incontrarmi con amici e trascorrere qualche giorno assieme a loro.  Queste sono le cose bellissime che mi ha portato quest’esperienza. 

Durante questo mio tempo in Italia sono stato da due famiglie ospitanti diverse.  Gli sono molto grato che mi hanno guidato attraverso questa mia avventura con tanta pazienza.  Le ringrazio inoltre per tutto l’aiuto che mi hanno offerto, dall’inizio quando stavo un po’ sotto shock da tutti i moduli che c’erano da compilare, di cui non capivo niente, alla fine quando mi hanno dato una mano a concludere mio soggiorno in maniera adeguata.  Particolarmente bello è stato che grazie a loro ho avuto la fortuna di aver potuto visitare Venezia.  Vorrei aggiungere, che quella gita mi è rimasta particolarmente piacevole, dato che, mia madre ospitante, lei avendo vissuto a Venezia, conosceva molto bene la città e così me l’aveva mostrata di un lato molto meno turistico, che ho apprezzato tantissimo.  E poi le numerose volte che sono stato a Città Nova sulla penisola istriana, sono viaggi che mi hanno arricchito notevolmente e di cui mi ricorderò con felicità, poiché ho visto tante cose, prima sconosciute a me.  Dalla raccolta delle olive fino ai delfini in mare.  Spero di poter tornarci presto!

Vorrei esprimere la mia gratitudine a coloro che mi hanno permesso di trascorrere questo soggiorno in modo piacevole, ossia la Prof.ssa Schindler, Prof.ssa Knes e la Prof.ssa Verderber e i miei Prof al liceo Petrarca, che talvolta si sono presi la cura di spiegarmi contenti di un livello linguistico più elevati.  Poi tutta la gente, in particolare i miei compagni di classe, che semplicemente ha avuto la pazienza di provare a capire ciò che riuscivo ad esprimere anche se spesso non aveva senso, e di correggermi instancabilmente quando sbagliavo.  E ovviamente le mie due famiglie ospitanti che non hanno mai rifiutato di rispondere alle mie numerosissime domande sulla grammatica italiana, soprattutto sul congiuntivo.  Se non ci fossero stati loro, non avrei mai potuto imparare nemmeno metà di quello che sono riuscito ad apprendere durante il mio periodo in Italia.

Ormai sono rientrato in Austria, ma per cinque mesi ho avuto la fortunata possibilità di aver potuto vivere a Trieste, una città bellissima, che dopo questa mia avventura sarà un posto speciale, dove tornerò sempre volentieri.  Già il fatto che potevo vivere lì sembrava e sembra quasi surreale.  Rimane come sola prova di questa esperienza, che rende i miei ricordi credibili, tutto ciò che ho imparato durante il mio tempo trascorso in Italia, dal punto di vista linguistico, ma anche su me stesso.  E in effetti ho vissuto cinque mesi in Italia.   Cinque mesi? Sì, infatti erano cinque mesi.  Come mai questi cinque mesi siano passati così velocemente? Sinceramente: non ne ho idea.  Non ho ancora neppure percepito, capito che adesso è finito.  Concluso, almeno per ora. 

Ma alla fine posso dire, che sono stati cinque mesi che valevano la pena? Assolutamente!! Eccome! Infatti mi piacerebbe concludere dicendo che se mai vi si offre una possibilità tale, nelle vostre vite, cogliete l’occasione senza esitare!  Va detto che il viaggio non è accessibile e una cosa scontata da tutte le parti del globo.  Poter decidere di andare da qualche parte e infatti dopo riuscire anche a realizzare questo desiderio abbastanza facilmente è un lusso.  Quindi se già abbiamo la fortuna di avere queste opportunità, dobbiamo assolutamente approfittarne.   Un soggiorno all’estero è sempre una fase che ci fornisce tante impressioni, rendendoci così più aperti al mondo, più adeguabili e soprattutto più pronti ad imparare qualcosa di nuovo.  Io sono molto felice che potevo arricchire la mia vita con quest’episodio e posso soltanto consigliare che voi lo facciate altrettanto. 

Sono stati cinque mesi che non dimenticherò mai, che mi rimarranno per sempre come un ricordo bellissimo nel mio cuore.  Un periodo di apprendimento, di una crescita personale.  Cinque mesi a Trieste.

Domokos Mayer (7A)


Erasmus+ Schüleraustausch mit Norwegen

Nachdem uns im Oktober 2025 Schüler:innen und Lehrer:innen der Sande Videregående Skole besucht hatten, fand vom 22. bis 27. März 2026 der Gegenbesuch statt.

In dieser Woche hatten acht Schüler:innen des BSC Feldkirchen die Gelegenheit, den norwegischen Alltag in ihren Gastfamilien mitzuerleben und aktiv am Schulleben teilzunehmen. Im Sportunterricht standen Aktivitäten wie Disc Golf und Fußball auf dem Programm, und in der Kraftkammer der Schule konnte gemeinsam mit den norwegischen Schüler:innen des Sportzweigs ein Trainingsprogramm absolviert werden. In der Mittagspause durften typisch norwegische Waffeln genossen werden.

Bei einem Ausflug auf den Bio-Bauernhof einer norwegischen Lehrerin war Teamarbeit gefragt. Es wurden unterschiedlichste Aufgaben auf dem Hof erledigt, und als Belohnung durften die gemeinsam zubereitete Gemüsesuppe sowie das Lammfleisch verspeist werden. Das Lagerfeuer, an dem Steckerlbrot nicht fehlen durfte, bildete den perfekten Abschluss.

Selbstverständlich kam auch das Kulturprogramm nicht zu kurz. Bei einem gemeinsamen Ausflug nach Oslo besuchten die Schüler:innen den Holmenkollen und das dazugehörige Skimuseum sowie den Frogner Park. Anschließend konnte die freie Zeit in Oslo für einen Stadtbummel und eine kleine Shoppingtour genutzt werden.

Dieser Austausch ermöglichte es, die norwegische Kultur sowie Land und Leute kennenzulernen. Es war eine ereignisreiche Woche, die leider viel zu schnell verging.

Klassen 7A, 3AHH, 4AHH


Erasmus+-Projekt Environmental Action

Im Rahmen unseres KA2-Erasmus+-Projekts besuchten uns in der Woche vom 9. bis 13. März 2026 Lehrer:innen und Schüler:innen aus Frankreich, Spanien und der Türkei.

Diese Projektwoche stand ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit.  Neben interessanten Vorträgen der teilnehmenden Schüler:innen zu diesem Thema hatten wir auch die Möglichkeit, die Schule für Sozialbetreuungsberufe Waiern zu besuchen und einen Einblick in ihr Nachhaltigkeitskonzept zu erhalten. Die mit dem Umweltzeichen zertifizierte Schule legt besonderen Wert auf klimafreundliche Mobilität, Energieeffizienz, die Wiederverwertung von Materialien zur Abfallreduzierung und den Einsatz regional produzierter Produkte.

Auch den Krametterhof durften wir in dieser Woche besuchen, wo wir in einem Kräuterworkshop viel Wissenswertes über deren Verwendung lernten und anschließend eine gesunde Jause mit Blüten und Kräutern aus dem eigenen Garten zubereiten konnten. Darüber hinaus erhielten wir eine Hofführung und konnten die Tiere hautnah erleben.

Kultur kam in dieser Woche natürlich auch nicht zu kurz. Eine Schnitzeljagd in Feldkirchen, eine Stadtführung in Klagenfurt sowie der Besuch des Stadttheaters standen auf dem Programm.

Die Gastschüler:innen erhielten selbstverständlich auch einen Einblick in den Unterricht an unserer Schule. In der Musikstunde durfte bei Fr. Prof. Grollitsch nach einer kurzen musikalischen Darbietung unserer Schüler:innen auch ausgelassen ein Volkstanz getanzt werden.

Es war eine ereignisreiche Woche, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Stella, Sarah, Sophia, Serena, Laura, Matthias, Domokos, Heidi, Sara (6A, 6B und 7A)


Erasmus + Kurs über KI-integrierten MINT-Unterricht in Dublin 

Im Rahmen des Erasmus+-Programms habe ich eine Woche in Dublin an einem Kurs zum KI-integrierten MINT-Unterricht teilgenommen (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Die Woche war sowohl fachlich äußerst bereichernd als auch eine wertvolle persönliche Erfahrung. 

Gemeinsam mit Lehrkräften aus verschiedenen europäischen Ländern habe ich erarbeitet, wie Künstliche Intelligenz sinnvoll und praxisnah in den MINT-Unterricht integriert werden kann. In internationalen Teams entstanden konkrete Unterrichtskonzepte und realistische Anwendungsszenarien. Dabei demonstrierten wir, wie KI-gestützte Tools Schülerinnen und Schüler beim Problemlösen, kritischen Denken und individuellen Lernen effektiv unterstützen können. 

Besonders bereichernd war der Austausch über unterschiedliche nationale Ansätze im Umgang mit Künstlicher Intelligenz im Bildungsbereich. Es war beeindruckend zu beobachten, wie vielseitig KI bereits in ganz Europa eingesetzt wird und gleichzeitig äußerst wertvoll, praxisnahe Ideen für die unmittelbare Umsetzung im eigenen Unterricht zu gewinnen. 

Sara Schadenbauer Med


Meine Semesterferien in Triest 

Ho deciso di andare in Italia per una settimana per uno scambio scolastico.
Volevo conoscere meglio il paese e migliorare il mio italiano.
Durante questa settimana sono andato a scuola con gli studenti italiani.
All’inizio ero un po’ nervoso, ma poi mi sono sentito molto bene.
La famiglia che mi ha ospitato mi ha accolto molto calorosamente.
È stata un’esperienza molto bella e interessante per me.
Questo viaggio mi ha aiutato molto a parlare meglio italiano.

Lilli Rheina-Wolbeck (8A)


Drei Monate zwischen Brücken, Straßen und Pasta (Erasmus Aufenthalt in Venedig)

Nach drei Monaten voller Pasta, Pizza und Menschen, die viel zu schnell reden, ist meine Zeit hier in Venedig zu Ende. In diesen drei Monaten habe ich mehr gelernt und erlebt, als ich mir je hätte vorstellen können. Und wenn ich jetzt an mein Trimester dort zurückdenke, weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll, denn es gibt einfach zu viel zu erzählen.

Ich hatte das große Glück, in einer wunderbaren Gastfamilie zu leben – und eine noch wunderbarere Gastschwester zu haben. Mit ihr habe ich eine Freundschaft fürs Leben geschlossen. Sie besucht ebenfalls das Liceo Foscarini, die Schule, die ich in Venedig besucht habe, und hat mir besonders am Anfang sehr geholfen. Das Liceo Foscarini hat mir richtig gut gefallen: Es ist modern und schön, aber vor allem habe ich dort viele liebe Menschen kennengelernt, die mir jetzt sehr fehlen. Zum Beispiel meine Klassenkameraden, die alle klug, sympathisch und unglaublich geduldig mit mir, meinem Italienisch und meinen tausend Fragen waren. Dank ihnen bin ich jeden Tag gerne in die Schule gegangen. Manchmal wollte ich gar nicht nach Hause, weil es einfach so lustig war.

Natürlich gab es auch negative Seiten an meinem Aufenthalt in Venedig. Vor allem am Anfang hatte ich große Probleme mit der Sprache. Nach nur einem Jahr Italienischunterricht konnte ich fast nichts, und deshalb hatte ich etwas Angst zu reden. Oft habe ich auch kaum etwas verstanden, wenn jemand mit mir geredet hat. „Lächeln und nicken“ war mein Motto. Aber nach etwa anderthalb Monaten wurde es besser: Ich begann, immer mehr zu verstehen und mich auch zu trauen zu sprechen. Heute kann ich sagen, dass ich viel gelernt habe – auch wenn es natürlich noch einiges zu lernen gibt.

Ich hatte natürlich auch Heimweh. Meine Familie und meine Freunde haben mir sehr gefehlt. Zum Glück ist Kärnten nur drei Stunden mit dem Auto und fünf Stunden mit dem Bus von Venedig entfernt. So konnte ich während meines Austauschs drei Mal für ein Wochenende nach Hause fahren, und außerdem haben mich meine Familie und meine Freundinnen einmal besucht.

Nach meiner Rückkehr vermisse ich Italien jetzt schon sehr. Ich durfte Venedig wie eine echte Venezianerin erleben, habe mit meiner Gastfamilie Padua und Verona besucht und vor allem eine wunderschöne Sprache gelernt und neue Freundschaften geschlossen. Fast jedes Wochenende war ich mit Camilla, meiner Gastschwester, und ihren Freunden unterwegs, und gemeinsam mit meiner Gastfamilie habe ich unglaublich gut gegessen. Ich hätte nie gedacht, dass es so viele verschiedene Arten gibt, Pasta zuzubereiten.

Meiner Meinung nach sollte jeder einmal einen Austausch in Venedig machen. Die Stadt und ihre Menschen sind einfach etwas ganz Besonderes und man sollte sie mindestens einmal im Leben erlebt haben. Ein Austausch macht selbstständiger, selbstbewusster, man findet neue Freunde und lernt eine neue Sprache. Danke an Prof. Knes für diese unglaubliche Chance.

Tre mesi tra ponti, calle e pasta

Dopo tre mesi con un sacco di pasta, pizza e gente che parla troppo veloce, la mia esperienza qui a Venezia è finita. In questi tre mesi ho imparato e vissuto più di quanto mi immaginavo. E quando adesso penso al mio trimestre là, non so dove devo cominciare, perché c’è troppo da raccontare.

Ho avuto la fortuna di avere una famiglia ospitante meravigliosa e con la famiglia una sorella ospitante ancora più meravigliosa. Con lei ho fatto un’amicizia per tutta la mia vita. Anche lei va al Liceo Foscarini, la scuola che ho frequentato a Venezia, e mi ha aiutato molto all’inizio. Mi piace molto il Liceo Foscarini perché è una scuola moderna e bella ma soprattutto perché grazie a questo ho fatto conoscenza con molte persone carine che mi mancano adesso. Per esempio i miei compagni di classe che sono tutti intelligenti e simpatici e sempre pazienti con me, il mio italiano e le mie migliaia di domande. Mi facevano andare a scuola volentieri ogni giorno. Qualche volta non volevo neanche andare a casa perché era così divertente.

Però la mia permanenza a Venezia ha anche qualche aspetto negativo. Per esempio all’inizio ho avuto tantissimi problemi con il mio italiano. Dopo solo un anno d’italiano a scuola non sapevo quasi niente e per questo ho avuto un po‘ di paura di parlare. Inoltre, non capivo niente se qualcuno parlava con me. „Sorridi e annuisci“ era il mio motto. Ma dopo un mese e mezzo è diventato meglio e ho iniziato a capire e anche a parlare e ora devo dire che ho imparato bene la lingua, però c’è ancora troppo da studiare.

Un altro aspetto negativo è che avevo moltissimo „Heimweh“. La mia famiglia e i miei amici mi mancavano molto. Per fortuna la Carinzia è solo tre ore in macchina e cinque ore in bus da Venezia e così sono andata a casa tre volte per un weekend durante il mio scambio e anche la mia famiglia e le mie amiche mi sono venute a trovare una volta.

Dopo il ritorno a casa sento già la mancanza d’Italia. Ho avuto la possibilità di vedere Venezia come una vera veneziana, ho visto Padova e Verona con la mia famiglia ospitante e soprattutto ho imparato una lingua bellissima e ho fatto nuove amicizie. Ogni weekend uscivo con Camilla, la mia sorella ospitante, e i suoi amici e ho mangiato piatti buonissimi insieme alla mia famiglia ospitante. Non sapevo che fosse possibile fare la pasta in così tante variazioni.

Secondo me tutti devono passare un periodo di studio a Venezia perché la città e le sue persone sono davvero magnifiche e tutti devono vederle una volta. Inoltre, se si fa uno scambio, si diventa più sicuri di sé, si fanno nuovi amici e si impara una lingua. Grazie alla Prof- Knes per questa opportunità incredibile.

Mariella Grohschädl (6A)


Besuch einer Schulklasse aus Venedig

Am 19. Dezember durften wir an unserer Schule eine Schulklasse aus Venedig willkommen heißen. Besonders schön war dieser Besuch, da Mariella, eine Schülerin unserer Schule, die Klasse zuvor für drei Monate in Venedig besucht hatte.

Der gemeinsame Vormittag begann mit einem gemütlichen Frühstück, bei dem sich Schülerinnen und Schüler austauschen konnten. Anschließend erhielten die Gäste bei einer Schulführung in kleinen Gruppen einen Einblick in unseren Schulalltag und unsere Räumlichkeiten.

Nach dem Besuch an unserer Schule machte sich die Klasse aus Venedig auf den Weg nach Klagenfurt, um dort den Christkindlmarkt zu besuchen. Für unsere Schülerinnen und Schüler begann im Anschluss das wohlverdiente Wochenende.

Wir bedanken uns herzlich für den Besuch und den schönen Austausch und freuen uns über die internationale Begegnung!

Danke für den Besuch!


Erasmus-Aufenthalt in Spanien

Unser Projekt „Human Impact on Earth and Nature“

Von 16. bis 22. November nahmen drei Schülerinnen unserer Schule, Sarah Klammer, Stella Kobald und Sophia Striednig, gemeinsam mit den Lehrerinnen Melissa Tauß und Sandra Schindler am Erasmus-Projekt in San Lorenzo de El Escorial (Spanien) teil. Die Projektwoche stand ganz im Zeichen des Themas „Climate Change“ mit dem Schwerpunkt „Human Impact on Earth and Nature“.

Während unseres Aufenthalts arbeiteten wir intensiv daran, wie der Mensch die Erde und die Natur beeinflusst, sei es durch Umweltverschmutzung, Abholzung, den Ausstoß von Treibhausgasen oder den steigenden Ressourcenverbrauch. Wir lernten, wie wichtig nachhaltiges Handeln ist und wie jeder Einzelne dazu beitragen kann, den Planeten zu schützen. Gemeinsam gestalteten wir kleine Plakate, führten Projekte durch und diskutierten Lösungsansätze für aktuelle Umweltprobleme. Besonders spannend war die Präsentation eines deutschen Professors, der uns wissenschaftliche Hintergründe leicht verständlich erklärte.

Neben der schulischen Arbeit bot uns die Woche viele weitere wertvolle Erfahrungen. Wir lebten bei herzlichen spanischen Gastfamilien, die uns nicht nur ein Zuhause gaben, sondern uns auch mit köstlichen typischen Gerichten bekochten. Auch in der Schule erhielten wir Einblicke in die spanische Küche. Ein besonderes Highlight war ein Wanderausflug auf einen nahegelegenen Berg. Dort erfuhren wir viel über die lokale Kultur, die Geschichte der Region sowie über verschiedene Bäume und Pflanzen. Zudem hatten wir die Möglichkeit, Schüler und Schülerinnen aus anderen Ländern, unter anderem aus Frankreich und der Türkei, kennenzulernen. Die internationalen Begegnungen machten die Woche noch spannender und bereichernder.

Durch die intensiven Projekttage konnten wir nicht nur neues Wissen erwerben, sondern auch wichtige Stärken. Teamarbeit, Kommunikation und das Präsentieren unserer Ergebnisse standen täglich im Mittelpunkt. Diese Erfahrungen haben uns geholfen, selbstbewusster zu werden und besser im Team zu arbeiten. Besonders beeindruckend war zudem der direkte Austausch mit Schülern aus verschiedenen Ländern. Trotz unterschiedlicher Sprachen und Kulturen fanden wir schnell Gemeinsamkeiten und konnten voneinander lernen.

Auch die spanische Lebensweise hat uns sehr inspiriert. Die Offenheit der Menschen, die gemütliche Atmosphäre der Stadt und die kulturellen Besonderheiten haben uns einen neuen Blick auf das alltägliche Leben in Spanien gegeben. Durch die gemeinsamen Aktivitäten mit unseren Gastfamilien durften wir Traditionen, Bräuche und die spanische Gastfreundschaft hautnah erleben. In unserer Freizeit erkundeten wir die Stadt San Lorenzo de El Escorial und waren begeistert von ihrer Schönheit. Auch ein Ausflug nach Madrid stand auf dem Programm, wo wir eine Führung erhielten und anschließend die Stadt selbst entdecken durften.

Alles in allem war diese Erasmus-Woche eine außergewöhnlich bereichernde und prägende Erfahrung. Wir konnten nicht nur neues Wissen über den Klimawandel und seine Folgen sammeln, sondern haben auch gelernt, Verantwortung für unsere Umwelt zu übernehmen und global zu denken. Wir kehren mit vielen wertvollen Eindrücken, mehr Offenheit gegenüber anderen Kulturen und einer großen Portion Motivation zurück. Vor allem aber nehmen wir unzählige schöne Erinnerungen und Freundschaften fürs Leben mit, die diese Woche zu etwas ganz Besonderem gemacht haben.


Zwei Wochen in Triest

Ich hatte die Möglichkeit zwei Wochen nach Triest zu fahren und dort in die Schule zu gehen. Es ist schon immer mein Traum gewesen ein Auslandssemester zu machen und da dies nicht möglich ist, bin ich sehr dankbar für diese zwei Wochen. Ich habe in einer Gastfamilie gewohnt, die aus meiner Gastmutter und ihrem Enkel bestand. Dort hat es mir sehr gut gefallen, wir haben jeden Abend gemeinsam gegessen und uns unterhalten. In der Schule hat es mir auch sehr gut gefallen, ich habe neue Leute kennengelernt und viel gelernt. Außerdem habe ich auch die Möglichkeit gehabt einen zusätzlichen italienisch Kurs
zu machen, um mein Italienisch noch mehr zu verbessern. Mein Klassenkollege ist ein ganzes Semester in Triest gewesen und hat mir die Stadt gezeigt und mit mir Ausflüge gemacht. Am Nachmittag und am Wochenende sind wir immer unterwegs gewesen und haben uns die Stadt angeschaut. Wir haben viele Sehenswürdigkeiten besucht wie zum Beispiel das Castello Miramare, Piazza Unità oder das Castello San Giusto. Ich konnte die italienische Kultur besser kennenlernen und mein Italienisch etwas verbessern. Auch wenn es nur für eine kurze Zeit gewesen ist, war es eine tolle Erfahrung und ich würde es jedem empfehlen.

Due settimane a Trieste

Ho avuto la possibilità di andare per due settimane a Trieste e di frequentare la scuola lì. È sempre stato il mio sogno fare un semestre all’estero e, dato che questo non è possibile, sono molto grata per queste due settimane. Ho vissuto in una famiglia ospitante composta dalla mia madre ospitante e da suo nipote. Mi è piaciuta molto, ogni sera cenavamo insieme e chiacchieravamo. Anche a scuola mi è piaciuta molto, ho conosciuto nuove persone e ho imparato tanto. Inoltre, ho avuto anche la possibilità di fare un corso d‘italiano per migliorare ancora di più la lingua. Il mio compagno di classe ha trascorso un intero semestre a Trieste e mi ha mostrato la città e fatto delle gite con me. Il pomeriggio e durante il fine settimana siamo sempre stati in giro e abbiamo visitato la città. Abbiamo visto molti luoghi interessanti come, per esempio, il Castello di Miramare, Piazza Unità o il Castello di San Giusto. Ho potuto conoscere meglio la cultura italiana e migliorare un po’ il mio italiano. Anche se è stato solo per poco tempo, è stata un’esperienza fantastica e la consiglierei a tutti.

Leonie Lackner (7A)


Erasmus+ Job Shadowing in Norwegen

Während der Herbstferien besuchte die Erasmusplus-Koordinatorin Sandra Schindler die Sande Videregående Skole. Ziel des Besuchs war es, das norwegische Schulsystem kennenzulernen und die Modalitäten für den Rückbesuch unserer Schüler:innen zu planen. Dabei wurde das Programm erstellt und der genaue Termin für den Austausch festgelegt. Ein besonderes Augenmerk des Job Shadowings lag auf der Vermittlung von Fremdsprachen an dieser Schule, um neue Ideen für den eigenen Unterricht zu sammeln. Nach der Rückkehr mit vielen neuen Eindrücken gilt es nun, diese zu evaluieren und umzusetzen.

Mag. Sandra Schindler


Erasmus+ Schüleraustausch mit Norwegen

Vom 14. bis 17. Oktober 2025 hatten wir sieben Schüler:innen der Sande Videregående Skole zu Besuch an unserem Schulcluster. In dieser Woche nahmen die norwegischen Schüler:innen nicht nur am Unterricht teil und erhielten Einblicke in das österreichische Schulsystem, sondern lernten sich auch bei außerschulischen Aktivitäten besser kennen. Dazu gehörte ein Besuch eines Bauernhofs, bei dem regionale Produkte und der Gedanke der Nachhaltigkeit im Mittelpunkt standen. Zudem wurde der Erasmus Day gemeinsam mit dem BG/BRG Lerchenfeld veranstaltet, bei dem eine Online-Konferenz mit unseren Partnerschulen zum Thema „Active Citizenship“ sowie ein internationales Sportevent im Mittelpunkt standen. Ein individuelles Kulturprogramm mit den Gastfamilien rundete den Aufenthalt ab. Wir freuen uns bereits auf den Gegenbesuch im März 2026.

 3AHH, 4AHH, 7a


Erasmus+ Lehrtätigkeitsaufenthalt in Triest

Im Rahmen des Erasmus+ Programms hatte ich, Prof. Elena Knes, die Möglichkeit, ca. zwei Wochen (19.-31.Oktober 2025) in Triest, Italien, zu verbringen, um am Liceo Petrarca zu unterrichten und zu hospitieren. Diese Erfahrung war nicht nur fachlich, sondern auch persönlich eine große Bereicherung.

Während meines Aufenthalts wohnte ich direkt in Triest – einer Stadt, die durch ihre einzigartige Lage zwischen Meer und Karst, ihre Geschichte und kulturelle Vielfalt fasziniert. Der Alltag an der Schule war geprägt von Offenheit und gegenseitigem Interesse. Ich konnte Unterrichtseinheiten gestalten, an verschiedenen Stunden teilnehmen und wertvolle Einblicke in die italienische Unterrichtskultur gewinnen. Besonders spannend war der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen über pädagogische Methoden, Unterrichtsmaterialien und den Umgang mit Mehrsprachigkeit.

Das Erasmus+ Programm ermöglichte mir, nicht nur meine sprachlichen Fähigkeiten im Italienischen zu vertiefen, sondern auch die Mentalität, Arbeitsweise und Bildungskultur eines anderen europäischen Landes kennenzulernen. Durch den direkten Kontakt zu Lehrerinnen, Lehrern und Schülerinnen entstand ein reger interkultureller Austausch, der über die zwei Wochen hinaus fortbestehen wird.

Ein weiterer großer Vorteil dieses Aufenthalts war das Knüpfen von Verbindungen und Netzwerken, die zukünftige Kooperationen zwischen Schulen erleichtern können. Der Vergleich der unterschiedlichen Lehrmethoden regte dazu an, den eigenen Unterricht zu reflektieren und neue Ideen auszuprobieren.

Insgesamt war der Aufenthalt in Triest eine inspirierende Erfahrung, die mir gezeigt hat, wie wertvoll internationale Zusammenarbeit und persönliche Begegnungen für die schulische und berufliche Weiterentwicklung sind. Erasmus+ eröffnet Wege, über den Tellerrand hinauszublicken – und genau das durfte ich in Triest erleben.

Mag. Elena Knes


Erasmus+ Gruppenmobilität nach Schweden

Nachdem im Mai 2025 Schüler:innen der British Junior School Eskilstuna bei uns zu Besuch waren, traten im Oktober 2025 neun Schüler:innen des BSC Feldkirchen den Gegenbesuch an.
In dieser Woche hatten sie nicht nur die Möglichkeit, die schwedische Lebensweise kennenzulernen, sondern auch aktiv am Schulleben teilzunehmen. Im Fach Hauswirtschaft wurden gemeinsam typisch schwedische „kanelbullar“ (Zimtschnecken) zubereitet, in Musik durften verschiedene Instrumente ausprobiert werden, und es wurden gemeinsam ABBA-Lieder gesungen. Zudem fand im Sportunterricht ein Orientierungslauf statt, und im Kunstunterricht produzierten die Schüler:innen einen Stop-Motion-Film. Ein besonderes Highlight war der Besuch der Hauptstadt Stockholm, wo uns die schwedischen Schüler:innen eine Stadtführung gaben und anschließend das ABBA-Museum besucht wurde.
Dieser Austausch bot eine großartige Gelegenheit, Freundschaften zu vertiefen, Englischkenntnisse zu verbessern und internationale Erfahrungen zu sammeln. Der herzliche Empfang der schwedischen Gastfamilien und der Partnerschule machte den Aufenthalt unvergesslich.

Klassen 5a, 5b, 1AHH


Schuljahr 2024/2025

Erasmus+ Job Shadowing

Vier norwegische Lehrer:innen der Sande Videregående Skole besuchten im Rahmen eines Job Shadowing vom 20. bis 23. Mai das BG/BRG Lerchenfeld, die Handelsakademie und das BRG Feldkirchen. Sie konnten nicht nur aktiv am Sportunterricht teilnehmen, sondern erhielten auch Einblicke in unser Schulsystem, unsere Schwerpunkte und Schulaktivitäten. Unsere Schüler:innen führten die interessierten Kolleg:innen durch das Schulgebäude und beantworteten Fragen zu verschiedenen Bereichen.

Die positiven Eindrücke und die freundliche Atmosphäre an beiden Schulen weckten das Interesse der norwegischischen Lehrer:innen und eine zukünftige Kooperation ist bereits in Planung.

Mag. Sandra Schindler


Erasmus+ Projekt “Environmental Action“

Frankreich– Österreich – Spanien – Türkei

Drei Schülerinnen und zwei Lehrerinnen des BSC reisten im Rahmen eines Erasmus+ Projekts vom 4. bis 10. Mai 2025 nach Izmir. Dort arbeiteten insgesamt 18 Schüler:innen und 9 Lehrer:innen aus vier teilnehmenden Ländern an einem gemeinsamen Projekt gegen den Klimawandel. Neben Vorträgen und Diskussionen zum Thema Umweltschutz wurde auch an einem Fanzine zum Thema „Environmental Action“ gearbeitet. Darüber hinaus blieb genügend Zeit, um die türkische Kultur, das Land und die Menschen kennenzulernen. Zu den Programmpunkten gehörten der Besuch des Dorfes Şirince, eine Führung in Ephesus und eine Einkaufstour am Bazar. Die Gastfreundschaft war überwältigend, und es konnten viele neue Freundschaften geschlossen werden. Wir freuen uns bereits auf die Fortsetzung des Projekts in Spanien.

 Sara Ceylan, Serena Fellner, Laura Radic

 Mag. Sandra Schindler, Mag. Melissa Tauß


Erasmus+ Schüleraustausch mit Schweden

Vom 11. bis 16. Mai 2025 besuchten sieben Schüler:innen und zwei Lehrer:innen der British Junior School in Eskilstuna unserer Schule. Neben gemeinsamen Aktivitäten wie einer Schnitzeljagd, der Zubereitung von Kaiserschmarrn, der Gestaltung eines digitalen Fotobuchs und sportlichen Aktivitäten, hatten die schwedischen Schüler:innen und Lehrer:innen auch die Möglichkeit, Einblicke in unseren Schulalltag zu gewinnen. Durch die Unterbringung in Gastfamilien wurden viele Freundschaften geschlossen, und die Vorfreude auf ein Wiedersehen im Herbst 2025 ist bereits groß.

 Klassen 4a und 4b

Erasmus+ Gruppenmobilität nach Malta

Vom 23. bis 29. März 2025 besuchten wir, neun Schüler:innen der HAK Feldkirchen, den Unterricht am St. Benedict College in Kirkop, Malta. Wir erhielten nicht nur einen Einblick in den maltesischen Schulalltag, sondern konnten auch aktiv am Unterricht teilnehmen. Zudem lernten wir viel über die Geschichte und Kultur des Landes. Schnell knüpften wir Freundschaften mit den maltesischen Schüler:innen und verbrachten eine wunderbare Woche miteinander. Es blieb auch ausreichend Zeit für Aktivitäten außerhalb der Schule. So besuchten wir unter anderem die Hauptstadt Valletta, die mittelalterliche Stadt Mdina, die Three Cities und St. Julians. Bei Bowling, Laser Tag und Shopping ließen wir die ereignisreichen Tage ausklingen.

Anna, Giulia, Luca, Rebecca, Paul, Sarah, Timo, Viktoria und Xenia

(1AHH, 1BHH, 2AHH)


Eva Weißmann (7B)

A settembre sono partita per fare un semestre in Italia, a Bergamo. Sono vissuta con una famiglia molto carina e avevo finalmente tre sorelle, che ho sempre desiderato. Loro mi hanno mostrato tanto dell`Italia. Già a settembre siamo andati a Selva con tutta la famiglia di mio padre ospitante. Prima dell´ inizio della scuola potevo andare a Milano con le mie sorelle e i loro amici. Dopo abbiamo passato un weekend nelle Marche e nelle vacanze di Natale ho visto Roma per la prima volta. Certamente abbiamo mangiato anche i piatti tipici come la carbonara e anche l`amatriciana. Quando siamo tornati mi hanno portato ad andare a sciare, perché sapevano che era la cosa che mi mancava di più. Ma naturalmente dovevo anche andare a scuola. Ho frequentato la stessa scuola della mia sorella ma un altro indirizzo. Ho fatto il liceo Galileo Galilei linguistico e potevo conoscere tante persone carine che sono diventate amici. Per aiutarmi a studiare l` italiano ho fatto anche tre ore alla settimana con una prima classe quando avevano italiano. Nel weekend mi sono incontrata spesso con i miei amici e siamo andati in un bar o in una discoteca , abbiamo giocato a bowling, abbiamo preparato una torta e abbiamo anche festeggiato Capodanno insieme. Quando non sono uscita ho guardato un film con la mia famiglia o abbiamo giocato qualcosa insieme. Per il mio compleanno mi hanno fatto una festa a sorpresa con le mie amiche e abbiamo mangiato una pizza insieme e giocato qualche gioco. Così non ho solo imparato l`italiano ma avevo anche la possibilità di conoscere gente nuova e fare nuove amicizie.


Schuljahr 2023/2024

Victoria Zeilinger (6B)

Ein Semester in Italien

Ich habe mich vor einem Jahr entschieden, ein Semester in Italien, in Triest, zu verbringen. Bevor ich ging, habe ich mich zweimal mit meiner Gastfamilie getroffen. Einmal mit meiner Familie und das andere Mal mit Freunden. Als ich ankam (am 11. September 2023), stand ich unter Schock. Ich konnte mir nicht vorstellen, in einem anderen Land zu leben und eine andere Sprache zu sprechen. In meiner Gastfamilie gab es zwei Brüder und eine Mutter. Die Mutter ist sehr nett und wenn ich etwas brauchte, half sie mir immer. Sie kochte Nudeln, Fleisch, Suppe und andere gute Mahlzeiten. Wir sind zusammen nach Venedig und Ljubiljana gefahren. Am ersten Tag in der Schule war ich schüchtern und nervös. Im Unterricht hörte ich zu oder lernte Italienisch, aber ich beteiligte mich nicht. Am zweiten Tag lernte ich zwei sehr nette Mädchen kennen. Sie zeigten mir Triest und die schönen Plätze. Zuerst verstand ich nur wenig, aber dann begann ich mehr zu verstehen, und ich fand sehr nette Freunde. Wir haben uns oft getroffen und Dinge unternommen wie ein Kekshäuschen bauen, essen gehen (hauptsächlich Sushi), an den Strand gehen, Geburtstage feiern und viele andere Dinge. Aber ehrlich gesagt ist es schwer, Freunde zu finden, wenn man die Sprache nicht spricht und sich in der Klasse schon alle kennen. Jetzt würde ich sagen, dass es eine wunderbare Erfahrung für mich war. Ich beherrsche Italienisch, ich kenne die Stadt Triest, ich kenne die Kultur der Italiener, aber vor allem habe ich Freunde gefunden, die ich noch oft besuchen werde. Am 03. Feber 2024 bin ich nach Hause zurückgekommen, um hier das Schuljahr zu beenden.

Semestre all’estero (Italia)

Ho deciso di fare un semestre in Italia, a Trieste, un anno fa. Prima di andare mi sono incontrata con la mia famiglia ospitante due volte. Una volta con la mia famiglia e l’altra volta con amici. Quando sono arrivata (il 11 settembre 2023) ero sotto shock. Non potevo immaginare vivere in un altro paese e parlare un’altra lingua. Nella mia famiglia ospitante c’erano due fratelli e una madre. La madre è molto carina e se avevo bisogno di qualcosa mi ha aiutato sempre. Ha cucinato Pasta, carne, zuppa e altri buoni pasti. Siamo andati a Venezia e Ljubiljana insieme. Il primo giorno a scuola ero timida e agitata. Durante le lezioni ho ascoltato o studiato italiano, ma non ho partecipato. Nel secondo giorno mi sono incontrata con due ragazze molto carine. Mi hanno mostrato Trieste e le piazze belle. All’inizio ho capito poco, ma dopo ho iniziato a capire di più, e ho trovato amiche carinissime. Ci siamo incontrate tante volte e abbiamo fatto cose come costruire una casa di biscotti, andare a mangiare (essenzialmente sushi), andare al mare, festeggiare i compleanni e tante altre cose. Ma onestamente è difficile trovare amici quando non parli la lingua e tutti della classe si conoscono già. Adesso direi che è stata una esperienza bellissima per me. Ho imperato l’italiano, conosco la città di Trieste, conosco la cultura degli italiani ma anzitutto ho trovato amiche che visiterò tante volte.  Al terzo febbraio sono ritornata in Austria per finire qua l’anno scolastico.


Schuljahr 2022/2023

Fabio Lechner (6A)

Servus Leute! Grüße aus der Stadt Venedig

Wer kennt sie nicht? Die berühmte Stadt Venedig ist (meiner Meinung nach) eine der schönsten Städte der Welt. Wie ich dazu kam, vier Monate dort zu verbringen und was für eine schöne Zeit ich dort hatte, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Die ganze Idee stammt von meiner Italienisch-Professorin, Frau Prof. Knes (ich danke ihr sehr), die eines Tages zu mir kam und mir sagte, dass sie, wenn ich Lust auf ein Auslandssemester hätte, alles organisieren könnte, um dies möglich zu machen. Ich sagte natürlich zu, und so begann die Suche nach einer Schule. Zuerst in Udine, welche voll war, dann in Triest, welche auch voll war. Schließlich (ich konnte es kaum glauben) bekamen wir eine positive Antwort vom Liceo Classico Europeo Marco Foscarini, das sich direkt in Venedig befindet. Mit der Schule habe ich auch eine Gastfamilie bekommen, welche sehr lieb war. Bis jetzt haben wir uns sehr gut verstanden. Und dann begann am zehnten September 2022 die Reise….

Der erste Tag verlief schon sehr gut. Als ich eintrat, warfen meine Gastgeschwister Luftballons auf mich. Es war wunderschön und ich wusste, dass ich in den richtigen Händen war. Mit meinem Italienisch hatte ich anfangs zwar noch zu kämpfen, aber schon nach einer Woche ging es besser und nach und nach wurde ich immer fließender in der Sprache. Abgesehen von den Sprachkenntnissen hatte ich eine wunderbare Zeit in dem schönen Land. Wenn man in Venedig oder in der Umgebung lebt, kann man eine Stadt bewundern, die es kein zweites Mal gibt. Sie ist voller Überraschungen, sowohl ihre Gebäude als auch ihre Küche, die fast nur aus Fisch und ein paar Nudeln besteht (es zahlt sich aus sie zu probieren). Apropo Essen: Ich wusste nicht, was man alles mit Nudeln machen kann. Sie mischen sie mit Fleisch, Gemüse, Fisch und so weiter… Außerdem kreieren sie ihre eigenen Soßen. Es ist einfach nur köstlich. Die Menschen sind auch meist sehr vornehm.

Die Schule, die ich besuchte, war (für Italien) ziemlich modern. Sie war gut organisiert und die Lehrer waren auch sehr freundlich. Die Schüler waren klarerweise auch sehr nett. Die Schule wurde immer von acht bis achtzehn Uhr besucht. Es waren immer zehn Stunden Schule, was sich zunächst viel anhört, aber wir hatten immer die ersten sieben oder acht Stunden Unterricht und danach hatten wir frei und konnten tun, was auch immer wir wollten. Es war auch eine gute Erfahrung, in einer anderen Schule zu sein.

Da die Schwester meiner Gastmutter in Rom lebte, haben wir sie einmal besucht. So habe ich die Hauptstadt gesehen. Ich glaube, ich war noch nie in einer so großen Stadt. Sie war wunderschön. Dann war ich auch in anderen Städten. Ich hatte das Glück, dass meine Familie so gerne reist, und so habe ich auch Florenz, Bologna, Verona und andere Städte in der Nähe gesehen. Das ist schon ein bisschen verrückt. Eigentlich war ich dort ganz in der Nähe meiner Heimat. Vielleicht 200 Kilometer Luftlinie von Feldkirchen entfernt, das ist nichts. Jedenfalls gibt es einen großen Unterschied zwischen den Kulturen und den Gewohnheiten der Menschen. Auf Reisen öffnet man die Augen und sieht, was es alles auf der Welt gibt. Wenn du einmal die Chance hast, eine Erfahrung im Ausland zu machen, die dich interessiert, rate ich dir, sie nicht abzulehnen. Auch ich würde es sofort wieder tun, und da ich Italienisch sowieso an der Universität studieren möchte, werde ich es wieder tun.

Ciao ragazzi! Saluti dalla città di Venezia…

Chi non la conosce? La famosa città di Venezia è (secondo me) proprio una delle più belle al mondo. Come io sono arrivato lì per aver potuto trascorrerci quattro mesi e che bel tempo avevo scoprirete in questo articolo.

Tutta sta idea era emersa dalla mia professoressa di italiano, la prof. Knes (la ringrazio tanto) che un giorno era venuta a me a dirmi che se io avessi avuto voglia di fare un semestre all’estero mi potrebbe organizzare tutto per farlo possibile. Io certamente avevo detto di sì e così era iniziata la ricerca per una scuola. Prima a Udine, che era piena, dopo a Trieste, che era anche piena. Alla fine (non potevo crederci) prendevamo una risposta positiva dal Liceo Classico Europeo Marco Foscarini che si trova direttamente a Venezia. Con la scuola ho preso anche una famiglia ospitante, che era carissima. Sino ad ora ci siamo capiti benissimo. E poi il dieci settembre 2022 iniziava il viaggio…

Già il primo giorno andava benissimo. Mentre sono entrato i miei fratelli ospitanti lanciavano dei palloncini su di me. Era bellissmo e sapevo che io sia nelle mani giuste. Con l’italiano però devo ammettere che all’inizio non andava così bene. Ma già dopo una settimana sono partito e diventato sempre più fluido nella lingua. A parte delle conoscenze linguistiche ho trascorso un tempo bellissimo nel bel paese. Vivere a Venezia o anche all’intorno significa poter ammirare una città che così non c’è una seconda volta. È piena di sorprese, sia tutti i suoi edifici che la sua cucina; che consiste quasi solo di pesce e qualche pasta (ne vale la pena assaggiarla). A proposito il cibo. Io non sapevo cosa si può fare tutto con la pasta. La mescolano con della carne, verdura, con del pesce e così via… oltre a questo creano delle salse fatte proprio da loro. È buonissima sta cucina. Anche le persone sono per lo più molto signorili.

La scuola che ho frequentato era (per l’Italia) abbastanza moderna. Era ben organizzata e anche i professori erano assai gentili. Anche gli studenti erano certamente amichevoli. La scuola si frequentava sempre dalle otto alle diciotto. Allora erano sempre dieci ore di scuola che all’inizio suona tanto, però avevamo delle lezioni sempre le prime sette o otto ore e dopo ci lasciavano liberi. Anche l’essere in un’altra scuola era una bella esperienza.

Dato che la sorella di mia mamma ospitante abita a Roma siamo andati a trovarla una volta. Così ho visto la capitale. Non penso che io sia mai stato in una città così enorme. Era bellissima. Poi sono stato anche in altre città. Avevo fortuna perché la mia famiglia amava viaggiare tanto e così ho anche visto Firenze, Bologna, Verona e altre città in vicinanza.

È un briciolo di pazzia. In realtà ci sono stato abbastanza vicino a casa mia. Siano magari 200 chilometri di linea d’aria da Feldkirchen che non è nulla. Comunque c’è una gran differenza fra le culture e le abitudini delle genti. Viaggiare ti fa aprire gli occhi e vedere cosa c’è fuori al mondo. Se tu una volta hai la possibilità di fare un’esperianza all’estero che ti interessa, ti consiglio di non rifiutarla. Anch’io la rifarei subito e dato che mi piacerebbe studiare l’italiano all’università la rifarò.


Amelie Walther (6A)

MEHR ALS GLÜCK

Als im Januar vergangenen Jahres einer meiner Klassenkameraden mich fragte, was ich denn von der Idee hielte, ein Auslandssemester in Italien zu machen, kam wir das wie ein Traum vor. Schön wär’s, aber solche Sachen sind ziemlich unrealistisch, und außerdem ist eh noch so viel Zeit bis dahin…da kann ich noch darüber nachdenken. Aber interessieren würde es mich schon.

Über ein Jahr später liege ich auf der Dachterrasse meiner griechisch – venezianischen Gastfamilie und denke angestrengt darüber nach, wie acht Monate so schnell vorbeigehen können. So viel habe ich Neues entdeckt und lieben gelernt, so oft bin ich durch die schwimmenden Gassen der Stadt spaziert, so viel Eis habe ich gegessen und so viele Leute italienisch reden gehört, dass ich es mir nun schon zumute, ihre Sprache selbst nachzuahmen.

Sowohl meine Lehrer als auch meine Klassenkameraden haben hierzu unglaublich viel beigetragen. Vom ersten Tag an schafften sie es, dass ich mich in ihrer Gegenwart wohl und respektiert fühlte, als wäre ich immer schon Teil der Klasse gewesen. Jeder einzelne von ihnen erwies sich mir als intelligente und liebenswerte Person, die es niemals leid wurde, meine zahlreichen Fragen zu beantworten und mich ehrlich und ermutigend zu kritisieren, nicht nur in Bezug auf die Sprache. Dank ihnen und all denen, die sich die Zeit genommen haben, sich mit mir zu unterhalten, mit mir zu diskutieren und zu lesen, konnte ich meine Sprachkenntnisse um ein Vielfaches verbessern und meine Grenzen immer wieder überschreiten. Zu perfektionieren bleibt noch einiges übrig, aber ich kann bereits stolz auf mein Wachstum sein.

Aber nicht nur italienisch durfte ich lernen: Ich bestaunte verschiedenste Formen von Kunst, in Museen, Ausstellungen, mitten auf der Straße, und sogar in meinen eigenen Fähigkeiten. In einer Stadt, die nur so überquillt vor wunderbarer Architektur, Malerei, Fotografie, Literatur, Poesie und Musik, fand ich Zeit, mich aufs Zeichnen, Lesen, Schreiben, Klavier – und Gitarre spielen, Singen und vor allem Zuschauen und Zuhören zu konzentrieren, und verliebte mich so in Leidenschaften, die ich hoffentlich noch das ganze Leben lang begleiten werde. Und auch hier traf ich auf Menschen, die diese Begeisterung teilten. Vorfreudig wartete ich auf das gemeinsame Musizieren und Zeitverbringen jede Woche, und blieb jedes Mal erstaunt zurück, von dem Potenzial, das so ein paar Instrumente in bemühten Händen bieten können.

Obwohl ich mir in den Monaten von September bis Weihnachten das Auslandsschüler – Leben mit Fabio, dem vorher genannten Klassenkameraden, teilte, verbrachte ich nun doch mehr als die Hälfte meiner Zeit hier ohne österreichische Gesellschaft. Dass mir die nicht abging, dafür sorgten meine wundervollen italienischen Freunde, mein Handy, über das ich den Kontakt auch mit meiner Familie und meinen Freunden zu Hause halten konnte, und vor allem meine unbegreiflich tolle Gastfamilie. Sie haben eine völlig Fremde in ihr Heim und Leben aufgenommen, ihr mehr gegeben, als sie sich jemals hätte erträumen können, ihr geduldig und aufmerksam zugehört, und nichts als Gegenleistung erwartet. Wie ich so viel Glück haben konnte, ist mir unklar, aber ich versuche zumindest meine Dankbarkeit und Wertschätzung erkennbar zu machen.

Diese Wertschätzung empfinde ich auch für die Schule, wo mir noch einmal mehr bestätigt wurde, wie wenig selbstverständlich und unersetzbar wertvoll es ist, lernen zu dürfen. In einer Welt, wo Tausende von Kindern und vor allem Mädchen nur davon träumen können, in die Schule zu gehen, bin ich mir der Unwahrscheinlichkeit meines Zugangs zu Bildung bewusst und kann nur niemals aufhören zu hoffen, dass das so bald wie möglich jedes Kind so erleben darf. Ich möchte also meinen Eltern, meinen Lehrern und ein bisschen auch dem Schicksal danken, dass sie mir jeden Tag aufs Neue diese Möglichkeit schenken.

Sehr dankbar bin ich außerdem dem Erasmus – Programm, das mich so großzügig unterstützt hat, und Frau Professor Knes, meiner unermüdlich engagierten italienisch – Lehrerin. Durch sie hat alles angefangen und dank ihr ist es weitergangen. Sie hat mir nicht nur die italienische Sprache nähergebracht, sondern von der Schule, über meine Gastfamilie, bis hin zur Verlängerung meines Aufenthalts in Venedig sich um die gesamte Organisation, die Verwirklichung dieses anfänglichen Traums, gekümmert. Ohne sie wäre das alles nicht möglich gewesen.

Abschließend lässt sich nun jedem wünschen, eine Erfahrung wie die meine erleben zu dürfen, neue Menschen, Orte und Sprachen, unbekannte oder wiedergefundene Interessen, Kunst und Kultur und wunderbar gutes Essen kennenlernen zu dürfen. Ob im Ausland oder nicht, hoffe ich für jeden, dass er lernen kann, mit Lebensfreude an jeden Tag heranzugehen und die Schönheit und Einzigartigkeit in sich selbst und seinem Umfeld zu erkennen und lieben.

PIÚ CHE FORTUNATA

Quando a gennaio dell’anno scorso un mio compagno di classe mi chiedeva cosa pensavo dell’idea di fare un semestre all’estero in Italia, mi sembrava un sogno. Mi piacerebbe, ma queste cose non sono molto realistiche e poi c’è ancora un sacco di tempo…Ci rifletterò. Ma un pò sì che mi interessa.

Più di un anno dopo sono distesa nell’altana della mia famiglia ospitante greca – veneziana e sto pensando a come otto mesi fanno a passare così velocemente. Quante cose nuove ho scoperto e imparato, quante passeggiate ho fatto nelle calli galleggianti della città, quanti gelati ho mangiato e quanta gente ho sentito parlare l’italiano, tanto che adesso oso imitare la loro lingua.

Sia i miei professori che i miei compagni mi hanno aiutato incredibilmente tanto. Dal primo giorno sono riusciti a farmi sentire rispettata e a mio agio, come se fossi da sempre stata parte della classe. Ognuno di loro mi ha dimostrato di essere una persona intelligente e adorabile, che non si stufava mai di rispondere alle mie numerose domande e di criticarmi in modo onesto e incoraggiante, non solo per quanto riguarda la lingua. Grazie a loro e a tutti quelli che si sono presi il tempo per conversare, discutere e leggere con me ho potuto aumentare molto le mie conoscenze dell’italiano e superare i miei limiti sempre un pò di più. Resta ancora tanto da perfezionare, ma posso dirmi fiera della mia crescita.

Ma l’imparare non si limitava solo all’italiano: ammiravo le più variate forme dell’arte, nei musei e mostre, in mezzo alla strada, e addirittura nelle proprie capacità. In una città che sembra scoppiare dalla quantità di architettura, pittura, fotografia, letteratura, poesia e musica, ho trovato tempo per concentrarmi sul disegnare, leggere, scrivere, suonare, cantare e più di ogni altra cosa guardare ed ascoltare, tutte passioni che spero di poter tenere per tutta la vita. E anche qui ho trovato persone affascinate come me. Ogni settimana non vedevo l’ora di passare del tempo a fare musica insieme a loro, e ogni volta rimanevo stupita dalla genialità che sono in grado di creare un paio di strumenti in delle mani interessate.

Mentre nei mesi da settembre a Natale condividevo la vita come studente all’estero con Fabio, il compagno prima menzionato, alla fine ho passato più della metà del mio tempo qua senza compagnia austriaca. Del non farmela mancare troppo si occupavano i miei meravigliosi amici italiani, il mio telefono, tramite il quale tenevo il contatto con i miei cari a casa, e soprattutto la mia stupenda famiglia ospitante. Hanno accolto nella loro casa e vita una sconosciuta completa, le hanno dato più di quanto si sarebbe mai potuta immaginare, l’hanno ascoltata con pazienza e attenzione e non si sono aspettati niente in cambio. Non ho idea di come sono potuta essere così fortunata, ma cerco di esprimere la mia gratitudine e il mio apprezzamento.

Questo apprezzamento lo provo anche per la scuola, dove mi è stato confermato una volta ancora quanto è insostituibilmente prezioso il poter studiare. In un mondo in cui migliaia di bambini e in particolare bambine possono solo sognarsi di andare a scuola, io sono cosciente del fatto che il mio accesso all’educazione sia tutt’altro che scontato e non la smetterò mai di sperare che il più presto possibile questo accesso diventi realtà per tutti i bambini e tutte le bambine.

Perciò vorrei ringraziare i miei genitori, i miei professori e un pò anche il destino per regalarmi questa possibilità tutti i giorni. Molto grata sono anche nei confronti del programma Erasmus, che mi ha supportato così generosamente, e della professoressa Knes, la mia instancabile e impegnata insegnate di italiano. Da lei tutto ha cominciato e grazie a lei tutto ha potuto continuare. Non solo mi ha avvicinata alla lingua italiana, ma dalla scuola alla mia famglia ospitante fino all’allungamento del mio rimanere a Venezia si è presa cura dell’intera organizzazione, della realizzazione di questo mio sogno. Senza di lei niente di questo sarebbe stato possibile. Infine resta da augurare a tutti che possano vivere un’esperienza come la mia, conoscere nuove persone, luoghi e lingue, trovare interessi sconosciuti o riscoperti, inammorarsi dell’arte e di altre culture, e mangiare del cibo delizioso. Se all’estero oppure no, spero che ognuno abbia la possibilità di imparare a vivere ogni giorno con gioia e riconoscere e amare la bellezza e singolarità di sé stesso e il proprio ambiente.